Quo vadis Sierra Leone?

Veröffentlicht am 16.09.2016

Am Mittwoch, 12. Oktober 2016, sprechen Bruder Lothar Wagner und Pater Jorge Crisafulli im Jugendwerk Don Bosco Beromünster über die Zeit nach Ebola in Sierra Leone.

Im Herbst 2014 grassiert eine Ebola-Epidemie im ganzen Land und versetzt die Menschen in Angst und Schrecken. Internationale Hilfsorganisationen verlassen das Land, die WHO versagt auf der ganzen Linie. Mittendrin in dem Elend: die katholischen Ordensleute der Salesianer Don Boscos, die vor Ort anpacken. Zwei von ihnen sind Bruder Lothar Wagner und Pater Jorge Crisafulli. Sie bauen mit Hilfe der schweizerischen Hilfsorganisation Don Bosco Jugendhilfe Weltweit eine Zufluchtsstätte für Kinder und Jugendliche auf. Viele der Kinder leiden an traumatischen Belastungsstörungen, denn sie haben Eltern  Verwandte oder Nachbarn an Ebola sterben sehen. Sie erhalten im Don Bosco Therapiezentrum adäquate Hilfe. Über eine Telefon-Hotline erhalten die Salesianer Don Boscos täglich Hunderte von Hilferufen. Vor allem infizierte junge Menschen erhalten Beistand. Viele der Geheilten wurden stigmatisiert und aus der Gesellschaft verstossen. Auch sie sorgen bei Don Bosco für überfüllte Schlafsäle.

Und heute? Sind die Schicksale überwunden? Was machen die vielen Vollwaisen? Wo steht das Land zwei Jahre nach der Epidemie? Lothar Wagner und Jorge Crisafulli ziehen Bilanz. Spannende Berichte und traurige Realitäten erwarten Sie an diesem Vortrag.

Mittwoch, 12.10.16 um 19.30, Jugendwerk Don Bosco

Don Boscostrasse 29, Beromünster, Eintritt frei