Überlebenshilfe für Mütter, Kinder und bedürftige Menschen

In Norden von Kenia herrscht eine der schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten. Es besteht akuter Wassermangel. Brunnen und Wasserstellen sind ausgetrocknet. Die Menschen leiden Hunger und Durst – Nutztiere verenden.
Begleitet durch
Jugendhilfe Weltweit
Projektnummer
AFE 22-005
Projektort
Kenia - Korr-Marsabit
Schwerpunkt
Not- und Wiederaufbauhilfe
Mittelbedarf
27 500 Franken

Ausgangslage

Im Norden Kenias herrscht aktuell eine der schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten. Drei Regenzeiten in Folge waren sehr kurz oder unterdurchschnittlich – die Wasserspeicher wurden nicht aufgefüllt. Die Menschen leiden Hunger und Durst. Die Nutztiere verenden, die kargen Äcker sind unfruchtbar, die Brunnen und Wasserstellen ausgetrocknet. Ausgefallene Ernten, knappe Versorgungslage und hohe Lebensmittelpreise sind zum Alltag geworden. Betroffen sind auch die Gemeinden in Korr. Dort betreiben die Salesianer Don Boscos eine Missionsstation mit sieben Aussenstellen und einer Pfarrei. Die notleidenden Menschen suchen bei den Salesianern Hilfe. Um die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft (Kinder, schwangere und stillende Frauen, ältere und kranke Menschen) in dieser Situation des Hungers und der drohenden Unterernährung zu unterstützen, wird ein Nothilfeprogramm ins Leben gerufen.

Ziele des Projekts

Verteilung von Lebensmittelpaketen mit Grundnahrungsmitteln und Zusatznahrung an 2772 Familien, die wegen der Dürre an Hunger und Durst leiden.

  • Überlebenshilfe für von Hunger bedrohte Familien
  • Mangel- und Unterernährung vorbeugen

Was wir tun

Im jetzigen Moment geht es um unerlässliche Überlebenshilfe. Die Salesianer Don Boscos arbeiten auch in der Krise für die Zukunft.

Deckung des dringenden Bedarfs durch die Verteilung von Rationen mit Grundnahrungsmitteln (Maismehl, Grünkernreis und Speiseöl).

Bereitstellung von Zusatznahrung (nahrhafter Brei) für schwangere und stillende Frauen, Kinder, und ältere Menschen.

Wirkung

Die Präsenz der Salesianer Don Boscos in Korr hat den Menschen der Gemeinschaft immer Hoffnung gegeben und Zuversicht vermittelt. So auch in der akuten Notsituation. Unmittelbar geht es für die Menschen ums Überleben. Es wird jedoch auch an die Bedürfnisse der Menschen im Alltag gedacht. Gesundheitsgrundversorgung beugt Krankheiten vor. Jugendeinrichtungen für die Freizeitgestaltung, Unterstützung für schulpflichtige Kinder und Jugendliche fördern die Bildung. All diese Aktivitäten lassen Krisen besser bewältigen und vermitteln Hoffnung für die Zukunft.

Spenden

Ansprechpersonen

Angela Bütler

Seite an Seite arbeite ich mit unseren Projektpartnern daran, Zukunftsperspektiven für junge Menschen zu schaffen. Ich bin überzeugt, dass der Ansatz von Hilfe zur Selbsthilfe Leben verändern und Armut wirksam bekämpfen kann.