SRF1-mitenand-Beitrag: Brasilien – Ein Weg aus der Gewalt der Favelas

Brasiliens Grossstadt Rio de Janeiro ist nicht nur für wunderschöne Sehenswürdigkeiten bekannt, sondern auch für eine hohe Kriminalitätsrate – insbesondere in den Armenvierteln. Der SRF1-Beitrag zeigt die Macht der Bildung.

«Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern.» Diese Aussage von Nelson Mandela bewahrheitet sich immer wieder auf positive Weise in den Projekten der Salesianer Don Boscos – so auch in Jacarezinho.

«Um uns herum gibt es viel Gewalt. Viele von uns denken, das ist normal. Hier lernen wir, dass das nicht stimmt und dass man auch ohne Gewalt durchs Leben kommt», erzählt die 13-jährige Schülerin Geovana dem Reporter Mitja Rietbrock, der Ende 2021 als Teamleiter der SRF-Sendung «mitenand» nach Jacarezinho gereist ist. Kinder in diesem schwierigen Umfeld überhaupt in die Schule zu holen und Werte zu vermitteln, ist eine Herausforderung. Der 14-jährige Vitor erklärt, dass Fussball ihm dabei geholfen hat. Freude an Sport und Spiel brachte ihn ins Sozialwerk Santa Rita de Cássia, wo er von Werten wie Gemeinschaftssinn hörte, zum Unterricht eingeladen wurde und sich darauf einliess – sein erster wichtiger Schritt zu einer besseren Welt. Der «mitenand»-Beitrag zeigt, wie Sport und Bildung Lichtblicke in der Favela schaffen.

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BrasilienSchule und Sozialzentrum in der Favela Jacarezinho

Das Sozialwerk Santa Rita de Cássia mit integrierter Schule gibt Kindern und Jugendlichen einen Ort, um sich auf ihr Leben vorzubereiten. Mit Schulunterricht, Nachhilfe, kulturellen und sportlichen Aktivitäten bietet das Don-Bosco-Zentrum eine Alternative zum Leben auf der Strasse.