Die Salesianer Don Boscos stehen an der Seite ehemaliger Kindersoldaten

Vielerorts auf der Welt wurden oder werden Kinder in bewaffneten Konflikten als Soldaten missbraucht – so auch in Kolumbien. Die Salesianer Don Boscos helfen diesen jungen Menschen auf ihrem Weg zurück ins Leben.

Am 12. Februar, dem internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten (Red Hand Day) erinnern wir an Kinder, deren Kindheit im Krieg zerstört wurde und die sich ins Leben zurückkämpfen. Während andere lernen, spielen und träumen dürfen, werden sie in vielen Teilen der Welt gezwungen, Waffen zu tragen, Befehle auszuführen und Dinge zu erleben, die kein Mensch – und erst recht kein Kind – ertragen sollte. Ihnen wurde nicht nur die Sicherheit genommen, sondern auch ihre Hoffnung, ihre Zukunft und oft ihr Vertrauen in die Welt.

Die Salesianer Don Boscos stehen an der Seite dieser Kinder. In Kolumbien, wo die Lage trotz Friedensvertrags zwischen der Regierung und der Guerilla FARC instabil bleibt, dienten auch tausende Kinder als Soldaten. Manche wurden entführt und zu einem Leben als Kindersoldaten gezwungen, andere flohen vor der Gewalt in ihrem Daheim, wieder andere traten freiwillig den Aufständischen bei.

In der «Ciudad Don Bosco» in Medellín finden diese verletzten und traumatisierten jungen Menschen Schutz, Zuwendung und neue Perspektiven. Die Kinder können dank umfassender Betreuung ihre Traumata heilen, ihre Bildung nachholen und lernen, den Weg zurück in die Gesellschaft zu finden. Die Salesianer hören ihnen zu, begleiten sie auf ihrem Weg der Heilung und geben ihnen Räume, in denen sie wieder lachen, lernen und an sich glauben dürfen. Dank dieser Unterstützung können junge Menschen ihre Schulbildung nachholen, eine Ausbildung absolvieren und in den Arbeitsmarkt integriert werden.