Vom Strassenbub zum Sinfoniker – Musik verändert Leben

Francisco Álvarez lief im Alter von neun Jahren zu Hause weg, da er die Schläge seiner Mutter nicht mehr aushielt. Das Leben auf der Strasse war besser als das, was sie ihm angetan hatte. Eines Tages hörte Francisco von Don Bosco Róga und lief tagelang durch das Viertel, bis er das Zentrum gefunden hatte. Die Salesianer schickten ihn zuerst zurück zu seiner Mutter, doch als sich Francisco weigerte, nahmen sie ihn auf.

Bei Don Bosco Róga kam Francisco zum ersten Mal in Kontakt mit Musikinstrumenten. Er wollte sofort das grösste spielen: den Kontrabass. Da er dafür noch zu klein war, gaben ihm die Salesianer ein Cello. Damals war sich Francisco mit seinen elf Jahren nicht bewusst, dass er das Instrument in der Hand hielt, das ihn definitiv weg von der Strasse und hin zu einer besseren Zukunft führen würde. Er übte mit grosser Leidenschaft, holte seinen Schulabschluss nach und studierte Musik. Heute ist Francisco Berufsmusiker, spielt für ein Orchester in Paraguay und ist in der engeren Auswahl für das Sinfonieorchester des Colón-Theaters in Buenos Aires.

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