Zusammenleben ermöglichen und Frieden schaffen in Bethlehem

Am sozialen Brennpunkt in Bethlehem ist die Förderung des friedlichen Zusammenlebens der verschiedenen religiösen Bevölkerungsgruppen elementar. Frieden gelingt durch Begegnung und Austausch. Entlang der Pädagogik Don Boscos wird eine spiel- und begegnungsfreundliche Umgebung in einer Art «Begegnungsoase» geschaffen, die dem lokalen, multireligiösen Kontext Rechnung trägt und in spielerischer ungezwungener Form die Menschen einander begegnen lässt.
Begleitet durch
Jugendhilfe Weltweit
Projektnummer
MOR 21-055
Projektort
Palästina - Cremisan
Schwerpunkt
Kinder- und Jugendsozialarbeit
Mittelbedarf
73 000 Franken für ein Jahr

Ausgangslage

Vor über hundert Jahren haben die Salesianer Don Boscos auf dem Landgut Cremisan bei Bethlehem, Palästina ein Begegnungszentrum für verschiedene Volks- und Religionsgruppen aufgebaut. Die Niederlassung war von Beginn an ein Begegnungszentrum, das friedliches Miteinander fördert.

Von Anfang an wurde dort Wein angebaut, um aus dem Erlös der Weinkellerei das salesianische Engagement im benachbarten Bethlehem zu finanzieren: Zunächst waren sie dort mit einem Heim für Kinder aus armen Familien, bzw. für elternlose Kinder aktiv, später mit verschiedenen Schulen. Dazu zählt nicht nur die Berufsschule mit ihren Abteilungen Bäckerei, Elektronik und Elektromechanik, technische Mechanik und Autowerkstatt, sondern auch ein theologisches Seminar für Studenten aus allen Ländern der Welt, welches inzwischen aber nach Jerusalem umgezogen ist. Spiel und Sport sind ein elementarer Teil der Pädagogik von Don Bosco. Der marode vorhandene Spielplatz in Cremisan wird ausgebaut und modernisiert.

Ziele des Projekts

Schaffung einer Austausch- und Begegnungsoase für die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Diese ermöglicht insbesondere Kindern und Jugendlichen einen ungezwungenen Austausch.

  • Erneuerung des Geländes
  • Renovation des Fussball- und Basketballplatzes sowie Installation von Rutschen in verschiedenen Höhen, Schaukeln, Wippen, Federwippen, etc.
  • Vorbereitungsarbeiten für die Installation einer Regenwasserfassung und einer Beleuchtungsanlage
  • Begrünung des Geländes

Was wir tun

Es soll eine Spiel- und Begegnungsoase entstehen, in der sich die unterschiedlichen religiösen und kulturellen Gruppen ungezwungen begegnen und unvoreingenommen austauschen können.

Abriss von alter, nicht mehr verwendbarer Infrastruktur sowie Vorbereitungsarbeiten für die neuen Beläge des Sportplatzes. Hier hilft die lokale Bevölkerung mit.

Zurzeit besteht der Platz aus einem nicht gepflasterten und unsicheren Fussballfeld und einem beschädigten Basketballplatz. Diese werden renoviert und spiel- und begegnungsfreundlich ausgebaut.

Es werden Kinderspiele (Dschungelburg mit Rutschen in verschiedenen Höhen, Schaukeln, Wippen, Federwippen, eine Schaukel für besondere Bedürfnisse) sowie Bänke zum Zusammensitzen und Plaudern installiert.

Durch die Pflanzung von Bäumen und Büschen im Park von Cremisan entstehen zusätzliche Grünflächen als Begegnungsraum für Familien und Gemeinschaften. Es ist ein Ort, wo Feste, Sport, Picknicks, Grillpartys, Gemeinschaftstreffen veranstaltet werden können.

Wirkung

Bereits heute ist der marode Platz ein wichtiger Ort des Austausches und der Begegnung der diversen Bevölkerungsgruppen, die in der Gegend wohnen. Mit der Neugestaltung und den Begegnungszonen wird der Platz noch viel einladender. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien mit verschiedenen religiösen und sozialen Prägungen können sich so unvoreingenommen bei Spiel, Sport und Spass in einladender, positiver und sicherer Atmosphäre begegnen. All diese Aktivitäten fördern die sozialen Bindungen zwischen den verschiedenen lokalen Gemeinschaften und stärken damit das gegenseitige Verständnis und Vertrauen und tragen damit langfristig zum Frieden bei. Die lokale Bevölkerung hilft bei diversen Arbeiten mit. Ein lokaler Verein hilft mit, das Gelände in Stand zu halten und zu verwalten.

Spenden

Ansprechpersonen

Désirée Schöpfer

Mit viel Freude und Motivation arbeite ich in Projekten zugunsten benachteiligter Jugendlicher. Die integrale Betreuung und vielseitigen Programme ermöglichen echte Chancen, um das Leben aus eigener Kraft zu verändern.