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Gewaltprävention und wirtschaftliche Stärkung von alleinerziehenden Müttern

Buenaventura ist von grossen sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten geprägt. Mehr als 60 % der Bevölkerung leben in monetärer Armut. Der bewaffnete Konflikt, Gewalt und unterbrochene Bildungswege belasten viele Familien und erschweren insbesondere Kindern, Jugendlichen und alleinerziehenden Müttern den Alltag. Unser Projekt setzt genau hier an. Im Mittelpunkt stehen 200 Kinder und Jugendliche sowie 740 alleinerziehende Mütter, die Unterstützung und neue Perspektiven erhalten sollen.

Eine sichere Oase für Strassenkinder

Kinder und Jugendliche, die auf der Strasse leben, sind besonderen Gefahren und Belastungen ausgesetzt. In den Don-Bosco-Zentren in Wau und Kuajok im Südsudan finden sie Schutz, Betreuung und Unterstützung. Sie erhalten Zugang zu Unterkunft, Mahlzeiten, medizinischer und psychosozialer Betreuung sowie Bildung und beruflicher Ausbildung. Die Kinder werden individuell begleitet und, wenn möglich, bei der Rückkehr in ihre Familien unterstützt. So erhalten die Kinder neue Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben.

Gefestigte soziale Strukturen für gefährdete Kinder und Jugendliche

Die Fussballschule Golaso zeigt Alternativen zum Leben auf der Strasse auf. Im Fussballtraining lernen die jungen Menschen verlieren und gewinnen und dass ein gesundes Zusammenleben in Familie und Gesellschaft Disziplin, Regeln und Respekt benötigt.

Schule und Sozialzentrum in der Favela Jacarezinho – Perspektiven gegen Gewalt

Das Sozialwerk Santa Rita de Cássia mit integrierter Schule gibt Kindern und Jugendlichen einen Ort, um sich auf das Leben vorzubereiten. Das Don-Bosco-Zentrum zeigt Schulunterricht, Nachhilfe, kulturellen und sportlichen Aktivitäten Alternativen zum Leben auf der Strasse auf.